Stiftung Warentest

Stiftung Warentest verunsichert Verbraucher und diffamiert homöopathische Ärzte

In ihrem heute in Berlin vorgestellten Buch „Die andere Medizin“ kommt Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass die Nutzen-Risiko-Abwägung zur Homöopathie aufgrund der schwachen Wirksamkeitsbelege eher negativ ausfalle.

Deshalb sei sie als allgemeines Behandlungskonzept zur Behandlung von Krankheiten und Störungen nicht geeignet.

Mit diesem Urteil verunsichert Stiftung Warentest Millionen von Patienten, die sich jährlich erfolgreich homöopathisch behandeln lassen und stellt die homöopathische Ärzteschaft als Scharlatane dar.

Dagegen verwehrt sich der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) aufs Schärfste.

Die Studien im Homöopathie-Kapitel wurden einseitig ausgewählt und interpretiert.

Ohne großen Aufwand ließen sich eine Vielzahl positiver Studien nennen und die Aussage müsste eine andere sein.

Schon bei den leicht zu recherchierenden Zahlen stimmen die Angaben der Autorinnen nicht mit der Wirklichkeit überein: Nicht 2.000 Ärztinnen und Ärzte verfügen über die Zusatzbezeichnung Homöopathie sondern etwa 5.500.

Die Behauptung „16.000 Ärzte setzen in Deutschland regelmäßig Homöopathie ein“, zeugt davon, dass das Konzept der Homöopathie nicht verstanden wurde.

Eine qualifizierte Homöopathie setzt die Weiterbildung und regelmäßige Fortbildung voraus.

Nicht die Verschreibung eines homöopathischen Mittels, sondern die Verschreibung nach dem Ähnlichkeitsprinzip zeichnet eine qualifizierte homöopathische Behandlung aus.

Der DZVhÄ hat ein Homöopathie-Diplom eingeführt, dass weit über die Anforderungen der Bundesärztekammer hinausgeht, um eine qualifizierte Behandlung zu garantieren.

Das Buch schürt Ängste bei Patienten anstatt neutral aufzuklären. Es heißt:

– „Zu Beginn der Behandlung können sich die Beschwerden verstärken; …“
Also doch eine arzneiliche Wirkung …

– „…einige Vertreter der Homöopathie sprechen sich strikt gegen jegliche Impfungen aus.“

Der DZVhÄ als der maßgebliche Berufsverband in dem Gebiet spricht sich für einen kritischen Umgang mit Impfungen aus, es gibt eine Impfstellungnahme, die auf dieser Website unter dem Navigationspunkt “Informationen” einzusehen ist. Impfungen an sich werden nicht abgelehnt.

– „In der Homöopathie werden Gifte wie Arsen, Blei … verwendet. Besonders wenn sie längere Zeit in niedrigen Verdünnungen eingenommen werden, können sie im Körper zu einer chronischen Vergiftung führen.“
Das ist richtig; aus eben diesem Grunde werden diese Mittel von homöopathischen Ärzten nur in höheren Verdünnungen und großen Abständen eingesetzt.

Warum wird dem Leser nicht geraten, diese Arzneimittel nur nach ärztlicher Verordnung einzunehmen?

– Kritiker sollten sich endlich entscheiden.

Wenn man die Wirkung hochverdünnter homöopathischer Mittel leugnet, kann man auch nicht über mögliche Nebenwirkungen schreiben.

Der beste Schutz ist doch ein Arzneimittel, in dem kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr nachzuweisen ist, oder bewirkt das Nichts jetzt doch etwas?

– Das gilt auch für die Warnung, dass die Homöopathie Pflanzen einsetze, die Krebs begünstigen oder das Erbgut schädigen.

– „Homöopathische Mittel tierischen Ursprungs werden verarbeitet, ohne dass das Ausgangsmaterial vorher sterilisiert wurde.“

Homöopathische Arzneimittel werden nach den Richtlinien des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hergestellt und sind garantiert frei von Infektionserregern jeglicher Art.

Der beste Schutz vor Erregern ist doch die spezielle Herstellungsweise.

– Der Hinweis: „Ein direktes Risiko ist mit hochverdünnten Mitteln nicht verbunden“ ist falsch.

Wer über einen längeren Zeitraum eine Hochpotenz einnimmt, wird sehr starke Wirkungen an sich feststellen. Deshalb sind diese Mittel nicht für die Selbstmedikation geeignet.

Medizin ist keine Ware und die Homöopathie ist kein Kühlschrank

„Die Aufgabe der Stiftung ist es, Markttransparenz herzustellen, indem sie `die Öffentlichkeit über objektivierbare Merkmale des Nutz- und Gebrauchswertes sowie der Umweltverträglichkeit´von Waren und Dienstleistungen unterrichtet“, heißt es bei Stiftung Warentest online.

Doch Medizin ist keine Ware und die Homöopathie ist kein Kühlschrank.

Warum wird denn keine Markttransparenz geschaffen? Es gibt so viele Kriterien die sich anbieten, etwa:

  • Welche gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Homöopathie?
  • Welche Zusatzversicherungen gibt es und wo liegen die Fallstricke?
  • In welchen Kliniken wird die Homöopathie auch angeboten?
  • Woran erkenne ich eine qualifizierte homöopathische Behandlung?

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